Integrative Aufstellung

Integrative Aufstellung

Eine Aufstellung kann sich durch ein Gespräch mit einer Fokusperson entwickeln. Bei der Schilderung eines aktuellen Problems werden Bewusstseinsanteile oder Glaubenssätze erkennbar, die unterbewusst Teile des Problems sind. Sie können negativ und positiv sein. Sind diese Aspekte zusammengetragen, werden sie aufgestellt, das bedeutet, dass die Fokusperson TeilnehmerInnen bittet, sich für einzelne Aspekte hintereinander aufzustellen. Dann geht die Fokusperson, meist begleitet durch unterstützende Musik im Hintergrund, nach einander auf die Aspekte zu, nimmt sie an und integriert sie damit. Dies geschieht ohne Worte, indem sich ein innerer Prozess vollzieht. Bedeutsam ist dabei, die aufkommenden Gefühle wahrzunehmen. Heilung geschieht dadurch, dass Gefühle „fließen“ dürfen und verlorene oder unterdrückte Anteile wieder integriert werden.

Die Auswahl der TeilnehmerInnen für die Aspekte geschieht intuitiv. Jedoch zeigt sich hier das Phänomen, dass die Person eine eigene Geschichte zu dem Aspekt haben kann, für den sie aufgestellt wird. So kann sie genauso intensiv von der Aufstellung profitieren.

Für diesen Prozess ist es hilfreich, sich am Anfang mit einer höheren Macht zu verbinden. Das kann das eigene Höhere Bewusstsein, Liebe, Gott oder ein Engel sein.